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Generation X - Z

Man unterteilt die Generationen des letzten Jahrhunderts anhand unterschiedlicher Sozialisierungstendenzen und Erfahrungen. Konkret unterscheidet man die Generation X (geb. 1966-1980), die Generation Y (geb. 1981-1995) und die Generation Z (geb. nach 1995) anhand verschiedener Kriterien, die nachfolgend kurz beschrieben werden.

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Generation X (1966-1980): Aufgezogen von Babyboomern

 

In Zeiten von Wirtschaftskrisen wuchs die Generation X auf. Aufgezogen von ihrer Elterngeneration, den Babyboomern (geb. 1956-1965), genossen sie den erreichten Wohlstand. Charakterisiert durch ein starkes Konsumverhalten und Markenbewusstsein wird diese Kohorte auch als „Generation Golf“ nach dem Automodell von Volkswagen bezeichnet. Statussymbole wurden zu Sehnsuchtsobjekten und vor politisches Engagement gestellt.

 

Mit dem Einzug des Fernsehers als Massenmedium erlebte die Generation X den Übergang von analogen zu digitalen Medien. Später stellten auch E-Mail und Mobiltelefon wichtige Kommunikationsmittel dar. Obwohl die Generation X eine höhere Bildung als ihr Elternhaus genoss, entstand kein besonders großes Verlangen nach beruflicher Erfüllung. Finanzielle Sicherheit bei gleichzeitiger Trennung von Privat- und Berufsleben sowie eine ausgeglichene Work-Life-Balance stehen weiter oben auf der Prioritätenliste.

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copyright by Austin Distel

Generation Y (1981-1995): Millennials

 

Ständig auf der Suche nach dem Sinn des Lebens befindet sich die Generation Y, kurz Gen Y. Vom Verbinden via Modem über Snake-Spiele auf dem ersten Handy bis hin zum Smartphone haben die Y-ler (oder Millennials) die Digitalisierung und den Internet-Boom in vollen Zügen miterlebt.

 

Die „Generation-Me“ kennzeichnet das Streben nach Freiheit und Selbstbestimmung, verbunden mit einer verstärkten Selbstdarstellung über soziale Netzwerke. Doch die Dezentralisierung durch das Internet, das Zusammenbringen verschiedener Kulturen und die aufkommende Globalisierung sorgten auch für die ausgesprochene Toleranz der Millennials. Hinzu kommt eine Always-On-Mentalität, die durch die zahlreichen digitalen Kommunikationsmöglichkeiten bedingt ist.

 

Trennten die X-ler Arbeit und Zuhause strikt, verschmilzt das Konzept der Work-Life-Balance in der Generation Y zunehmend zur Work-Life-Integration.

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Generation Z (nach 1995): Influencer & YouTube-Stars

 

BibisBeautyPalace, Pamela Reif oder Gronkh: Die Generation Z ist mit Influencern und YouTube-Stars aufgewachsen. Die Bezeichnungen „Generation YouTube“ und „Digital Native“ weisen darauf hin, dass es sich bei den Z-lern um die erste Generation handelt, der die Digitalisierung in die Wiege gelegt worden ist. Eine Welt ohne Internet kennt sie nicht mehr.

 

Der Zugang zu verschiedenen Medien verhilft den Digital Natives zu neuen Möglichkeiten der Recherche und bedeutet, dass Unternehmen genauso auf verschiedensten Kanälen präsent sein müssen. Die stetigen Aktualisierungen von Algorithmen und Benutzeroberflächen der sozialen Netzwerke sind gleichermaßen Grund und Produkt einer immer kürzer werdenden Aufmerksamkeitsspanne. Die Trennung von virtuell und real ist nahezu aufgehoben, die Online-Suche ein selbstverständlicher Bestandteil der Informationsbeschaffung.