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  • Dr. Gernot Hutter

Wirtschaftsprüfer brechen ins Neuland auf

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Europa wittern dank Nachhaltigkeits-Kriterien bzw. deren Überprüfung ein Milliardengeschäft im Großkunden-Segment.



Nach aktuellem Stand werden mit der "CSRD" (corporate social responsibilty directive) ab dem Geschäftsjahr 2023 in Europa ca. 49.000 Großunternehmen (>250 Mitarbeiter, € 40 Mio Umsatz, € 20 Mio Bilanzvermögen) verpflichtet, in ihrem Lagebericht ausführlich über ihre Nachhaltigkeits-Kriterien zu berichten. Das sind in DE ca 15.000, in AT ca. 1.500 Unternehmen. Was bedeutet das?


  • Stichwort ESG: Unternehmen müssen auf Basis eines Fragenkatalogs Auskunft über umweltbezogene ("E"nvironment), soziale ("S"ocial) und unternehmensführungsbezogene ("G"overance) Themen geben.

  • Damit kommt ein erheblicher Arbeitsaufwand auf die Unternehmen zu, all diese Informationen zu sammeln bzw. zu erhaben (zB CO2 Fußabdruck im eigenen Unternehmen, beim Energielieferanten, in der Lieferkette)

  • Nachdem Wirtschaftsprüfer diese Angaben prüfen und testieren müssen, entsteht dadurch auch ein Mehraufwand- und Mehrkosten bei der Jahresabschlusserstellung.

  • Wirtschaftsprüfer müssen sich auch Expertise aufbauen bzw. will die EU noch einheitliche Fragenkataloge bzw. Kriterien bis dahin definieren.

Es bleibt also spannend, man kann nur empfehlen, sich rechtzeitig vorzubereiten, denn diese Arbeiten kann man nicht mal so nebenbei mitmachen.


Mehr dazu finden Sie in diesem Artikel.

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